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Die Episode dreht sich einzig und allein um die Möglichkeiten und Vorteile, die das Plugin Redirections, welches sich um 404-Fehler kümmert, bietet.

Konstanz trotzt Veränderung

Um all jenen Besuchern, die von anderen Webseiten aus auf Deine Präsenz geführt werden, den erwarteten Inhalt zu präsentieren, muss der Link natürlich weiterhin gültig sein. Gerade in älteren Forenbeiträge und bei Verweisen aus nicht mehr ganz taufrischen Artikeln und Texten tritt dieses Problem immer wieder auf und wird Dir wahrscheinlich ebenfalls bekannt sein. Statt einer erhofften Antwort oder Erklärung öffnet sich nur eine Fehlermeldung oder die Startseite der Domains.
Weil Du dieses wertvolle Gut funktionierender Verlinkungen nicht so leicht hergeben willst, bietet sich die Nutzung des Plugins Redirections, geschrieben von John Godley, an. Es sorgt dafür, dass trotz veränderter Seitenstruktur oder eines aktualisierten Namens Links dennoch an das gewünschte Ziel führen. Dass dies notwendig werden kann, ergibt sich allein schon aus der beinahe unvermeidbaren Existenz von Flüchtigkeitsfehlern: Du entdeckst nach einem Monat einen Tippfehler in der Überschrift, aus der sich auch die jeweilige Webadresse aufbaut. Ein kurzer Eintrag in Redirections erlaubt die Koexistenz der korrekten Rechtschreibung und der bestehenden Gültigkeit des falsch eingetippten Links.

Das geht einfacher

Einen wesentlich schnörkelloseren Weg zur Vermeidung toter Links auf der eigenen Seite bieten .htaccess-Dateien. Eine veränderte Webadressierung hier eingetragen führt Deine Besucher unmittelbar auf den angefragten Inhalt. Der Geschwindigkeit mag das zuträglich sein. Zur Kontrolle Deiner Website und einer Überprüfung auf Fehler dient dieses Vorgehen überhaupt nicht.
In Redirections hingegen erhältst Du eine Logdatei, siehst auftretende Probleme und kannst diese sofort beheben. Für diese Qualitätsüberprüfung lässt sich durchaus auf ein wenig Schnelligkeit beim Seitenaufbau verzichten.

Da geht mehr

Die Empfehlung würde nicht in Richtung Redirections gehen, gäbe es nicht zahlreiche praktische und sinnvolle Funktionen.
Interessant erscheint die Unterscheidung zwischen Nutzern nach dem jeweiligen Login-Status. Auf diese Weise kannst Du angemeldeten Besuchern andere oder mehr Information zeigen, obwohl der gleiche Link verwendet wurde. Damit honorierst Du auf einfache Art, dass sich jemand registriert hat, und verleihst Teilen Deiner Inhalte eine gewisse Exklusivität.
Was dagegen ganz nett klingt, aber nicht funktioniert, ist die Sortierung der Besucher je nach der Seite, auf welcher sie zuvor waren. Der Gedanke dahinter könnte sein, extra zu erwähnen, dass sie jetzt von einem mit Dir verknüpften Projekt auf Deine Website gelangt sind. Glücklicherweise verhindern aktuelle Browser mittlerweile, dass ein solcher Weg durch das Internet nachvollziehbar ausgelesen werden kann. Auch Du wirst wahrscheinlich nicht wollen, dass die nächste Seite, die Du anklickst, Deine letzte Webadresse mitbekommt.
Die Funktion “pass trough“ verhindert, dass sich die Webadresse im Browser auf die eigentlich korrekte ändert. Dass dies tatsächlich irgendeinen Nutzen hat, verdeutlicht folgendes Beispiel: Wenn Du Dir bei einem Anbieter eine besonders interessante oder aufwendige Landingpage baust, ist diese unter Umständen mit einem sperrigen und seltsamen Link versehen. Im jeweiligen Browser bleibt aber die schlanke und auf Dein Projekt verweisende Adresse stehen.

Welche weiteren Einstellungen Du treffen kannst und wo es gilt, besonders aufzupassen, erfährst Du hier im Podcast.

Dein OLAF KAPINSKI