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Was zu tun ist, damit Dein Podcast nicht einfach nur da ist und stattdessen seine Hörer findet, zeigt diese Episode auf. Wichtig: Die Tipps beziehen sich auf die Zeit vor dem Erscheinen Deiner ersten Episode.

Die Suche nach der Hörerschaft

Dich möglichst still verhalten und eine gelungene Episode nach der anderen bei iTunes hochzuladen, klingt unaufwendig und wird Dich nicht weit bringen. Zum einen steigt die Konkurrenz, was sich in der wachsenden Anzahl an verfügbaren Podcasts durch alle Kategorien hindurch niederschlägt. Zum anderen willst Du Deine Botschaft an möglichst viele Menschen bringen und das lässt sich effektiv steuern.
Ein Blick auf Deine Reichweite lohnt an dieser Stelle:

  • Hast Du bereits eine Blog, der sich über Besucherzahl nicht beklagen muss?
  • Verschickst Du regelmäßig Newsletter?
  • Wen kennst Du, mit wem arbeitest Du zusammen, der in Deinem Thema aktiv ist?
  • Mit wem tauschst Du Dich regelmäßig aus, wen triffst Du? Hier ist natürlich jeder gemeint, Freunde und Familie genauso wie Bekannte aus all Deinen verschiedenen Netzwerken.

Zum Abschluss dieser Bestandsaufnahme ergibt sich ein relativ scharfes Bild, wer von Dir unmittelbar einen Starttermin erfahren kann.

Wie Weihnachten – oder Geburtstag

Geduld ist ein wichtiger Aspekt. Zunächst einmal Deine Geduld, den Podcast nicht einfach starten zu lassen. Damit nimmst Du all denen die Chance von Anfang an dabei zu, denen Du vorher ein festes Datum hättest verraten können.
Dazu gesellt sich die Geduld der anderen. Die sollte nicht zu sehr strapaziert werden, aber ein paar Wochen müssten möglich sein. Du kündigst an, wann Deine erste Episode verfügbar ist. Am Ende entsteht im besten Fall eine Erwartungshaltung, die zumindest ein kleines bisschen an Weihnachten erinnert.
Wie Du das genau anstellst, ist Deiner Fantasie überlassen. Je kreativer, desto einprägsamer. Hast Du einen Blog, nutze diesen für kontinuierliche Vorankündigungen. Eine Reihe von E-Mails kann über Tage hinweg die entscheidende Botschaft häppchenweise verkünden. Selbstverständlich zählt zu Deinen Möglichkeiten auch bezahlte Werbung. Google oder Facebook wäre hier die Kandidaten.

Von hinten aufrollen

Ganz anders wirkt es sich aus, wenn Du als neuer Podcaster in einem bestehenden Podcast auftauchst. In einem Interview. Das darf sozusagen als Abkürzung gelten. Wer Dich hier hört, was Du machst, planst und erzählst, der weiß, was Podcasts sind und hat diese als sinnvolle Freizeitgestaltung für sich bereits entdeckt. Mit diesem Vorgehen wendest Du Dich an eine Gruppe Menschen, die nicht erst vom Medium Podcast überzeugt werden müssen. Sie müssen nur noch von Dir überzeugt werden.
Dass dieses Vorhaben realistisch ist, liegt am Interview selbst. Ein solches erspart viel Vorbereitungsarbeit bei der Planung einer Episode. Du kannst als interessanter Gesprächspartner eine Folge bereichern und gleichzeitig auf Dich selbst und natürlich Deinen startenden Podcast aufmerksam machen.

Einen detaillierten Leitfaden mit den wichtigsten Schritten für den Launch Deines Podcasts präsentiere ich Dir in dieser Episode.

Dein OLAF KAPINSKI

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