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In dieser Episode dreht sich alles um den ersten Eindruck. Den gibt es nicht mit dem Jingle oder Deinem ersten Satz. Es ist ein optischer Eindruck, den Dein Logo setzt.

Ein Bild, sie zu überzeugen

Wenn Dein Podcast zum ersten Mal entdeckt wird, geschieht dies im Normalfall nicht über Deine Website oder einen Link auf diese. In iTunes und vergleichbaren Diensten sucht der geneigte Hörer nach einem Thema und findet sich mit einer Liste an Vorschlägen konfrontiert. Diese zu unterschieden, gelingt auf den ersten Blick mittels Logo.

Eine gute Methode, sich die Bedeutung dieser kleinen Bildchen vor Augen zu führen, liegt im Selbsttest. Schau Dir bei iTunes beispielsweise die Neuerscheinungen unter den Podcasts an und lasse diese Zusammenstellung auf Dich wirken.

Zwischen den unterschiedlichen Varianten der Gestaltung finden sich sicherlich noch jene ohne Logo, die im Grunde sofort ins Hintertreffen geraten. Die anderen, die auffallen, die eventuell zur näheren Betrachtung verleiten, gilt es sich anzuschauen.

Ein Bild, aber welches?

Eine persönliche Bindung erreichst Du, wie auf zahlreichen Logos zu sehen, durch ein Foto von Dir. Das ist am besten kein Passbild oder selbst geknipst vor der heimischen Tapete. Ein echter Fotograf wird ein wesentlich ansprechenderes und wirklich gutes Bild machen können. Das mag etwas kosten, rechtfertigt den finanziellen Aufwand durch seine Wirkung allemal.

Ästhetisch positioniert, ergibt sich eine sehr gute Grundlage für Dein Logo. Im Allgemeinen gilt hier, wenn Du über die rechte Schulter blickst, geht es an den linken Rand, und umgekehrt. So wird ein Hereindrehen in das Logo bewirkt.

Ein zusätzlicher Vorteil des Bildes vom Fotografen besteht in der zumeist hohen Auflösung der zur Verfügung gestellten Datei. Dein Logo sollte mehrere tausend Pixel Kantenlänge besitzen. Obwohl es in den meisten Fällen nur in minimaler Größe gezeigt wird, sollte Du Dir die Blöße ersparen, dass es auf einem hochauflösenden Display grobkörnig und unsauber wird.

Ein Bild – und mehr

Hilfreich für Deine neuen Hörer sind zusätzliche Informationen, die sofort einen Ausblick auf den Inhalt Deines Podcastes geben. Zum einen lässt sich Dein Foto von vornherein derart gestalten, dass es sofort zeigt, welches Thema im Fokus steht. Zum anderen ist der Name Deines Podcastes immer eine gute Idee. Weckt dieser eine Ahnung, worum es geht, ist schon viel erreicht. Willst Du außerdem Dich selbst als Macher der Episoden präsentieren, sollte Dein Name nicht fehlen.

Worauf Du gut und gerne verzichten kannst, sind anachronistische Icons wie der Hinweis auf RSS oder ein stilisiertes Mikrofon. Genauso fehl am Platz wären eine Webadresse oder andere Kontaktdaten. Zunächst einmal erkennt diese niemand auf einer Miniaturansicht auf dem Smartphone und die klare Struktur Deines Logos ist ebenfalls gefährdet. Zudem führt die Kombination aus Google und einem prägnanten Titel die meisten Hörer deutlich zielstrebiger auf Deine Seite.

Weitere Tücken beim Erstellen Deines Logos, ganz andere Gestaltungsideen und das technische Vorgehen verrate ich Dir in dieser Episode.

Dein OLAF KAPINSKI

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