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Welche Plattform Du für die Gestaltung einer Website wählst, lässt sich als erste und vor allem prägendste Entscheidung beschreiben. Um eine Analogie aus dem Immobilienwesen zu bemühen, geht es um die Stadtwohnung oder das Landhaus. An der Lage und der Verkehrsanbindung kann auch die Wahl der Inneneinrichtung nichts mehr ändern. Hier legst Du die Richtung und die Grundausrichtung fest, der Deine Website folgt.

Zwischen Codezeile und Designvorlage

Wie Du den Grundstein für Dein Projekt legst, gestaltet sich enorm vielfältig. Grob können drei unterschiedliche Herangehensweisen ausgemacht werden. Zunächst die beiden Extreme: Du schreibst jede Zeile selbst und baust alles komplett in Eigenregie. Das verlangt nicht nur jede Menge Grundkenntnisse und Präzision beim Schreiben, viel mehr reden wir bei einer nur halbwegs anspruchsvollen Seite von einer schier endlos langen Zeit, die ein solches Vorgehen erfordern würde. Das kann dementsprechend als äußerst unpraktisch ins Reich der theoretischen Überlegungen geschoben werden. Auf der anderen Seite bieten zahlreiche Unternehmen vorgefertigte Baukastensysteme. Hier wird Dir häufig über eine graphische Oberfläche eine Palette an Werkzeugen zur Verfügung gestellt. Hauptargumente sind die Bequemlichkeit und die einfache Handhabung. Einschränkungen finden sich bei diesen Angeboten häufig bezüglich der individuellen Gestaltbarkeit. Und wenn nicht dort, dann gibt es zumeist einen finanziellen Haken.

Einen Mittelweg und deshalb wahrscheinlich auch für Dein Projekt, Deine Website oder Deinen Podcast in den meisten Fällen gut geeignet ist CMS. Ein solches Content Management System setzt einige grundlegende Parameter fest und gewährt einen verhältnismäßig einfachen Weg, Inhalte ins Internet zu bringen. Egal wofür Du Dich unter den verschiedenen Systemen entscheidest, eine angemessene Einarbeitungszeit solltest Du stets einplanen. Im Gegenzug erhältst Du unter anderem durch die Verwendung von Plugins und weitere Modifikationsmöglichkeiten Freiheit bei der Gestaltung und technischen Ausstattung.

Software für jeden Geschmack

Richtig ernst meint es TYPO3 mit dem Content Management. Es ist ausgestattet mit zahlreichen Funktionen, eröffnet vielfältige Optionen und erfordert eine ganze Reihe Vorkenntnissen. Kurz gesagt: Ein Programm für Profis und keines für die schnelle Website zwischendurch. Als professionelle Lösung eine gute Wahl, praktisch aber etwas zu komplex geraten.

Kommen wir stattdessen zum Reihenhaus unter den Verwaltungsprogrammen – zu WordPress. Es ist das beliebteste Tool für diese Zwecke und daran wird sich in nächster Zeit wohl auch nichts ändern. Gründe gibt es genug. In seiner Urform ist WordPress sehr schnell. Weiterhin ist es bereits derart verbreitet, dass für so gut wie jedes Problem eine detailliert beschriebene Lösung oder zumindest eine Antwort in irgendeinem Forum zu finden ist. Außerdem werden für nahezu jeden Geschmack und Wunsch Plugins geboten, die Deiner Website ihre persönliche Note verleihen.

Dank dieser weit verbreiteten Basis lässt sich im Grunde kein Provider finden, der Dir die Nutzung von WordPress nicht so einfach wie möglich macht. Mit anderen Worten: WordPress ist nicht alternativlos, aber fast immer die erste Adresse für Deine Website-Ideen.

Beispiele für typische Plugins, einen Vorgeschmack auf die ersten Schritten durch WordPress und ein paar Gedanken zur Gefahr hinter einem derart omnipräsenten CMS gibt es hier im Podcast.

Dein OLAF KAPINSKI

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Warum WordPress die richtige Wahl für Dich ist.
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