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Nach dem die letzten Episoden doch sehr technisch waren, geht es heute endlich ums Podcasten an sich!

Es folgen jetzt einige Episoden, die dich von Null auf Podcast bringen. Wie du wahrscheinlich in der letzten Episode gehört hast, bin auch ich über so manchen Stein gestolpert. Praktisch für dich, denn einige Fehler haben andere schon für dich gemacht.

Barcamp 2017 – auch für dich interessant?!

Im Jahr 2015 gab es das erste Podcaster Barcamp. Bei dieser Art Konferenz treffen sich Podcaster, mit ihren Themen. Darüber definieren sich mehrere Sessions, an denen du teilnehmen und die du frei wählen kannst. Also! Kurzum: Dieses Jahr organisiere ich das Barcamp und wenn du dabei sein willst, dann schau dich um auf PODCAST-MACHEN.de! Hier findest du alle Infos.

Heute geht es um die Machart

Skizziere deinen idealen Hörer oder überlege dir deine Zielgruppe. Warum ist das so wichtig? Weil du dann weißt, zu wem du wie sprichst. Dass logischerweise jeder deinen Podcast hören kann, ist klar. Jedoch wird dein Inhalt wesentlich strukturierter, wenn du weißt, für wen du sprechen möchtest.

Finde deine Nische

Gibt es doch schon! – Na und?

Auch wenn alles schon mal irgendwie da gewesen ist, kannst du trotzdem deine Nische finden. Außerdem zeichnet sich dein Podcast durch deinen Charakter aus. Der Bedarf ist da und du musst eigentlich nur loslegen… oder hast du dich schon mal gefragt, warum es drei Straßen weiter schon wieder zwei Bäckereien gibt?

Interessiert keinen?

Überlege mal, wie viele Leute Deutsch sprechen. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass du der Einzige bist, der sich für ein Thema interessiert. Ich habe für dich hier ein paar Beispiele gesammelt, die super Nischenthemen haben und gut laufen.

  1. Pflege ambulant, der Podcast für wirkungsvolle kommunikation im ambulanten Pflegedienst Claudia Heinrichs
  2. Mut-Ausbrüche von Simone Gerwers
  3. Girls love real talk von Kathi Lena, lerne dich selbst mehr lieben für Mädchen.

Auf der anderen Seite habe ich keine Podcasts gefunden, die sich dem Thema Inneneinrichtung und Gut Kleiden für Männer widmen. Also du siehst. Themen gibt es immer und die Ausrede, das interessiert keinen, gilt nicht! Ich empfehle dir: Mache keinen „Mädchensex-Podcast“. Den Platz haben wohl schon die Macherinnen von Oh Baby und Sexvergnügen bestmöglich ausgefüllt.

Starte beim Hörer

Überlege dir, wer dein Lieblingshörer ist. Welche Sprache nutzt dein Hörer? Welchen Fachjargong nutzt dein Hörer. FTE? Der Begriff sagt dir gar nichts? In meinem leben-fuehren.de Podcast werden die meisten Hörer den Begriff FTE der Full time equivalent bedeutet, direkt verstehen. Spreche die Sprache deiner Hörerschaft!

Wie sprechen wir zu unseren Hörern?

Dialekt? Kommt so generell nicht so gut an. Ich rate dir: Mache deinen Podcast verständlich und so, dass man dir gerne zu hört. Es wäre einfach schade, wenn du Hörer verlierst, einfach weil du sie mit einem tiefen Dialekt verschreckst.

In der nächsten Episode geht es nochmal um die Machart, da machen stellen wir dein Startkonzept fertig.

Bis dahin!

Dein OLAF KAPINSKI

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