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Heute geht es nochmals um die Machart deines Podcasts. Welche Arten von Podcasts es gibt und wo du am besten aufnimmst, erfährst du hier!

Nimm dir einfach mal die Zeit, dich durch iTunes zu klicken und ganz viele Podcasts beliebig anzuhören. So bekommst du ein Gefühl für die Vielfältigkeit. Hier sind vier Shows mit ihren Vor- und Nachteilen.

1. Solo-Show: Ein Sprecher redet am Mikrofon

Pro: Sie sind einfach zu produzieren, weil du alleine und unabhängig bist.

Contra: Super Standard. 80 Prozent der Podcasts sind Solo-Shows. Die Solo-Show ist abhängig von einem Sprecher. Sollte dieser etwas „lahm“ sein, kann das die ganze Show zerstören.

2. Interview-Show: Ein Sprecher lädt sich einen Gast ein

Pro: Kann einfach abwechslungsreicher sein und der Redefluss ist an eine Gesprächssituation gebunden.

Contra: Eine Interview-Show ist wesentlich aufwendiger als eine Solo-Show. Das fängt bei der Suche nach geeigneten Interviewpartnern an. Weiter gehört dazu Terminfindung, Themenfindung usw. Meist funktionieren die Interviews über Skype, was auch qualitätsmäßig gut funktioniert. ( Übrigens: TV und Radio Leute verlassen sich auch gerne auf Skype)

3. Multi-Show: Eine Gesprächsrunde mit mehr als zwei Sprechern

Pro: Der Podcast wird lebendig und es entsteht eine sehr natürliche Gesprächsrunde.

Contra: Du brauchst jemanden, der mit dir einen Podcast macht. Besonders wichtig ist, dass es einen Fahrplan gibt. Wenn alle gleichzeitig quatschen, wirkt der Podcast durcheinander und keiner der Hörer kann mehr folgen.

4. Radio-Show

Pro: Super professionell abgemischt mit Jingles und Soundeffekten, was sich natürlich klasse anhört.

Contra: Eine sehr aufwendige Produktion, mit viel Vor- und Nachbereitung.

Wo nimmst du die Show auf?

Die meisten Podcaster nehmen wohl im Studio auf. Hier ist die Tonqualität hochwertig und steril. Allerdings kann es auch total gut klingen, einfach mal draußen aufzunehmen. Generell solltest du darauf achten, dass die Hintergrundgeräusche nicht überhand nehmen und dass der Hintergrund mehr oder weniger zu deinem Thema passt. Bei der Aufnahmequalität außerhalb der Studios, lässt sich über die Einstellungen am Mikrofon Vieles regeln. Meine Empfehlung: Bevor du final aufnimmst, mache ein paar Tests, damit deine Aufnahme auch was wird.

Mach’s anders

Schau dir deine Nische an und mache ein paar Dinge einfach anders, als die anderen Podcaster, damit deine Hörer ein anderes, frisches Hörerlebnis haben und du nicht zwischen den bereits bearbeiteten Themen untergehst.

Überlege dir, was du gerne hören willst

Triff Entscheidungen, die zu dir passen. Was würdest du gerne hören, was kannst du leisten? Welche Art passt zu dir? Über diese Fragestellungen entwickelt sich dein Startkonzept auf natürliche Weise.

Generell gilt: Die Machart darf originell sein! (Hier ein kleiner Tipp: Toby Baiers „Einschlafen Podcast“)

 

Fragen, Meinungen oder Anregungen?

Dann schreibe mir eine E-Mail an olaf@podcast-machen.de oder hinterlasse einen Kommentar und tausche dich mit der Community aus!

Dein OLAF KAPINSKI

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