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Heute geht es darum, wie du deine Webseite designen solltest und welche Punkte wichtig sind.

Gutes Design ist machbar! Du musst nicht unbedingt Profis damit beauftragen, obwohl das ab einer gewissen Größe eine gute Idee sein kann. Design besteht aus den 5 „F“, die ich hier jetzt im Folgenden bespreche.

Die wichtigste Botschaft sei gleich am Anfang verraten: Denk über Dein Design nach, bevor Du loslegst. Lass es nicht zufällig entstehen, beschäftige Dich mit jedem einzelnen „F“ und schreib Dir die Ergebnisse in einen kleinen Design Guide.

Webseite designen mit den 5 „F“

Farbe

Farben wirken. Wir haben Assoziationen damit, sie wecken Erinnerungen. Einen tollen Überblick sowohl über die Assoziationen, als auch über den Einsatz von Farbe, findest Du in diesem großartigen Beitrag von Martin Hahn.

Generell gilt es, bei jeder Komponente guten Designs: „Weniger ist mehr“.

Du brauchst mindestens eine Hintergrund- und eine Schriftfarbe sowie eine Aktzentfarbe, die die Aufmerksamkeit auf  Buttons oder besondere Hinweise lenkt.
Am Beispiel hier sieht das so aus:

  • Hintergrund: Weiss #FFFFFF, davon Variationen in grau #EEEEEE und hellgrau #F3F3F3
  • Schrift: Dunkelgrau #3A3A3B
  • Aktzentfarbe 1: Dunkelblau #24387F
  • Aktzentfarbe 2: Gold #FBAD18

Ein toller Start auf Deiner Reise zur perfekten Farbe ist Paletton.com. Dort kannst Du Dir Deine Farben aussuchen und davon gleich diverse Schattierungen erzeugen.

Damit geht es dann zu Adobe, um dort die dazu passenden Farben auszusuchen. Suche dir deine Farben nach dem aus, was dir gefällt. Mach dir vorher aber einfach ein paar Gedanken, damit es am Ende kein Chaos gibt.

Font

Beim Thema Webseite designen stellt sich auch die Frage nach den Fonts, bzw. Zeichensätzen. Du kannst Easy Google Fonts in WordPress einbinden. Manchmal ist das auch schon vorab in Deinem Theme dabei. Auch hier gilt wieder: Fonts haben eine Wirkung. Dein Font sollte zu Deinem Webseiten Inhalt passen. Zumindest einigermaßen. Vermeide bspw. Schnörkelschriften für seriöse Webinhalte.

Ich rate dir: Fang an und probiere aus, was passt!

 

Foto

Webseiten designen bedeutet auch, Fotos nutzen. Allerdings kommt es drauf an, denn wie Du vermutlich schon bemerkt hast, habe ich hier keine Fotos zu den Artikeln. Also Fotos JA oder Nein, ist auch wieder ganz nach deinem Geschmack.

Falls JA zu Fotos, hier einige Tipps.

Es gibt sogenannte Stockfotos auf bspw. Pixabay, Unsplash etc. 

Vorteile: Die *meisten dieser Bilder kannst Du frei nutzen, ohne den Autor zu nennen.

Nachteile: Die Fotos werden häufig auf Webseiten verwendet und sind dadurch einfach nichts Aufregendes mehr.

*ACHTUNG: Lies die Linzensvereinbarung! Teilweise sind die Fotos zwar digital zur freien Nutzung bereitgestellt, aber nicht für Print. Halte Ausschau nach „CC0“, diese Creative Common Lizenz besagt, dass du mit den Bildern machen kannst, was du willst und den Fotografen nicht nennen musst.

Bezahldienste wie Shutterstock und Bigstock

Hier kannst Du Bilder kaufen, die Du dann auf Deiner Webseite verwendest. Qualität und die Auswahl sind besser als bei kostenlosen Diensten. Du bekommst die Exklusivrechte am Bild allerdings nur für entsprechendes Geld.

Fotos von Dir

Die Leute wollen Dich sehen! Leiste Dir ein professionelles Shooting und zeige Dich Deiner Community.

Formen

Keep it simple. Bleib bei einer Form, gestalte Deine Bilder und Buttons einheitlich. Ansonsten gibt es irgendwie Chaos auf der Webseite, wenn jeder Button und jedes Bild anders aussieht.

Funktion

Toll aussehen und nicht funktionieren – bringt’s nicht. Funktionieren und doof aussehen auch nicht. Denke beim Webseite designen auch daran, dass Deine Seite funktional ist und zum Design passt.

Beste Grüße

Dein OLAF KAPINSKI

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