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Irgendwann kommt die Zeit, das alte Theme in Frage zu stellen. Die Überlegungen, die den Wechsel des Themes auf Deiner Website begleiten sollten, lege ich in dieser Episode dar. Und zwar am lebenden Beidpiel meiner LEBEN-FÜHREN.de Webseite.

Alles neu – aber maßvoll

Dass das Design beziehungsweise die Struktur eine Seite sich ändert, hat vorrangig ganz pragmatische Gründe. Gerade wenn sich Dein Projekt im Aufbau befindet, hilft der Rückgriff auf einen einfachen Aufbau bei der Konzentration auf das Wesentliche. Entwickelt es sich, brauchst Du vielleicht eine neue Gliederung für Deine Startseite, vielleicht einen veränderten graphischen Aufbau oder Du willst ein allzu altbackenes Aussehen auffrischen, das mittlerweile Deinen gestiegenen Ansprüchen nicht mehr genügt.
Wichtig ist dabei, dass Du Dir eine Identität bewahrst. Das bedeutet, dass nicht alles völlig neu, komplett anders gestaltet wird, sondern Details, eine bestimmte Farbe oder der Hintergrund beibehalten werden. Deine Besucher sollen das Neue sofort sehen, parallel dazu jedoch vertraute Merkmale wiederentdecken, um zu erkennen, dass sie sich noch immer auf Deiner Seite befinden.
Welches Theme Du schlussendlich heranziehst, hängt natürlich von Deiner Idee für die Website ab. Bei mir zum Beispiel fiel die Wahl auf THE CORE von ThemeFuse, weil es schlicht und ergreifend eine ungeheure Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten mitbringt.

Entscheidungsfindung

Ich will anhand meiner Überlegungen aufzeigen, weshalb was wie aussieht und nicht ganz anders – am Beispiel meines LEBEN-FÜHREN-Podcasts. Auf diese Weise kannst Du für Dich die optimale Lösung finden, ohne dass einzelne Details auf immerwährende Gültigkeit pochen.

Der dunkle Hintergrund: Die meisten Seiten sind weiß. Sie gewähren ein gute Lesbarkeit und zahlreiche Plugins sind darauf abgestimmt. Die dunkle Farbe verschafft eine sofortige Abgrenzung, sie hebt die Seite von anderen ab. Stellt sich diese Entscheidung jedoch als äußerst schwer umsetzbar für die Elemente auf Deiner Seite dar, ist der logische Schritt die Rückkehr zu Weiß. Aufwand und Nutzen sollten in dieser Stelle eng verknüpft bleiben.

Die Sidebar: Ist nicht vorhanden. Als Mittel zur Navigation erfüllt sie gerade bei einem Podcast kaum einen Sinn. Das Gleiche gilt natürlich für die meisten Projekte, die sich mit einem eng definierten Thema befassen. Damit sie überhaupt ein wenig gefüllt wirkt, finden sich hier Anmeldefenster und Keyword-Wolke. Das sieht wenig elegant aus und Nutzen verbirgt ebenfalls nicht dahinter. Fehlt diese Sidebar, verbleibt mehr Platz auf dem Display für Deine eigentlichen Inhalte. Wie die Elemente Deiner Website angenommen werden, siehst Du am besten in den Statistiken.

Knöpfe: Die sind bei mir durchgängig golden. Man soll darauf drücken. Ein Call-to-Action-Button, wie es so wenig prosaisch heißt. Der ist essentiell, weil er nicht nur Deine Hörer auf die neuste Episode oder zum Eintrag in den Newsletter führt, sondern ebenfalls die Übersichtlichkeit erhöht. Deine Besucher sehen auf einen Blick, wo sie zur aktuellen Podcast-Folge oder wichtigen Neuigkeiten gelangen. Aus diesem Grund gilt es, solche Signal-Knöpfe sparsam und sinnvoll zu verteilen und zu gestalten. Der bedeutendste Button auf der Seite kann beispielsweise komplett ausgefüllt sein, um hervorzustechen. Andere versiehst Du lediglich mit einem dezenten Rahmen in Signalfarbe.

Was es zur Gestaltung  des RSS-Feeds und der Einbindung des PowerPress-Players zu sagen gibt und worin ein weiterer, ganz entscheidender Vorteil des Core-Themes besteht, erfährst Du hier in der Episode.

 

Dein OLAF KAPINSKI