Diese Folge beschäftigt sich mit den Metadaten, die Deine Audiodatei sowohl für die jeweiligen Abspielgeräte als auch für Deine Hörer selbst und natürlich die Suchmaschinen besser greifbar machen.

Den Podcast verpacken

Ist Deine Podcast-Episode fertiggestellt, bleibt sie ohne weiteres Zutun nur ein Audiofile, das seine Informationen erst beim Abspielen preisgibt. Damit Deine Hörer schon vorher wissen, was auf sie zukommt und die Präsentation auf dem Bildschirm stimmig wirkt, sollten ein paar Metadaten nicht fehlen. Dazu zählen neben dem Bild, welches als Logo für Deinen Podcast dient, auch die ID3-Tags. Sie werden innerhalb der Tondatei hinterlegt und ergänzen diese.

Den richtigen Text an die richtige Stelle

„Identify an MP3“, oder kurz ID3. Das beschreibt die Sinnhaftigkeit dieser Daten ziemlich gut, die vorab einiges über den folgenden Inhalt verraten. Sie werden in den meisten Playern verwendet, um mehr als nur den Dateinamen anzeigen zu können. Das verbessert nicht nur die Optik innerhalb der Playlist, sondern erlaubt die Präsentation von deutlich mehr Inhalt und sorgt für die korrekte Reihenfolge. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, jedes Feld nur mit den Informationen zu belegen, die hinein gehören, und eine gewisse Kontinuität beim Ausfüllen.
In das Feld „Title“ schreibst Du ausschließlich den besagten Titel. Auf diese Weise können das Smartphone oder der PC diesen an der richtigen Stelle anzeigen und Deine Hören behalten den Überblick. Bei den anderen Feldern gilt es darauf zu achten, dass unter anderem Dein Name, der Name des Podcasts oder die Angabe der Episodennummer gleich oder im identischen Format ausgefüllt sind. Das sieht ästhetischer aus und vermittelt zudem einen professionellen Eindruck.
Relativ einfach bewerkstelligen lässt es sich außerdem. Nutzt Du zum Beispiel Auphonic, können für Deine ID3-Tags Voreinstellungen getroffen werden, die ohne weitere Mühen zum gewünschten Resultat führen.
Ob Deine Beschriftungen ihren Zweck erfüllen, überprüfst Du im besten Fall auf mehreren verschiedenen Wegen. Weil Du ohnehin nicht genau weißt, welche Software und welches Gerät verwendet werden, um Deinen Podcast abzuspielen, stellst Du zumindest ein Stück weit sicher, dass unabhängig vom Endgerät alles Deinen Vorstellungen entspricht. Oder ob etwa Deine gewählten Titel viel zu lang sind, um auf einem kleinen Display gut lesbar zu sein.

Auf dem neusten Stand

Neben den Tags liefert auch Dein RSS-Feed weitere Informationen. Beim diesem handelt es sich um nichts anderes, als eine – vor allem für Maschinen – gut lesbare Tabelle, die wichtige Daten zu Deinem Podcast beinhaltet.
Direkt aus dem WordPress heraus kannst Du den RSS-Feed verwenden und diesen etwa mit iTunes verbinden.
Aber: Das im WordPress integrierte System ist zu starr und unflexibel für die allermeisten Bedürfnisse. Mehr Einstellmöglichkeiten bietet etwa PowerPress von blubrry. Auch zahlreiche andere Podcasting-Plugins liefern die gewünschten Optionen, damit Dein RSS-Feed aussieht, wie er sollte.

Wie sich dies in der Praxis darstellt, welche Daten Du mitliefern solltest und welche besser nicht im RSS auftauchen, erfährst Du hier in dieser Folge.

Dein OLAF KAPINSKI