Header-Podcasting

Was es bei der Nachbearbeitung Deines Audios zu beachten gibt und welche Dateiformate wann ihre Vorteile entfalten, erfährt Du in dieser Episode.

Feinschliff für das Klangspektrum

Der letzte Schritt vor der Veröffentlichung Deiner fertig geschnittenen Audiodatei besteht in der Nachbearbeitung. Während die einzelnen Teile wie Dein Jingle oder der Schlussakkord bereits eingefügt sind, bedarf es für ein angenehmes Zuhören noch einiger technischer Optimierungen. Die Nivellierung der Lautstärke ist besonders wichtig, weil Du es im Normalfall nicht schaffst, stets gleich laut zu sprechen. Weiterhin werden in dem sogenannten Mastering sämtliche Spitze, die durch Klatschen, Knacken oder ähnliches auftreten, entfernt und eventuell auch Deine Stimme noch ein wenig angepasst.
Wenn Du in diesem Bereich schon Erfahrungen gesammelt hast, weil Du häufiger Tonaufnahmen bearbeitest, wird es Dir kaum schwer fallen, selbst Hand anzulegen. Für alle anderen der Tipp: Diese Arbeit einfach abgeben.

Alles aus einer Hand

Ziemlich einfach macht es Dir Auphonic. Diesem Webdienst stellst Du die Datei mit Deinem Podcast zur Verfügung und erhältst die fertig bearbeitete Version zurück. Weil die erstem zwei Stunden jeden Monat für Dich kostenlos sind, kannst Du in aller Ruhe vergleichen, ob sich dieses Vorgehen lohnt. Zudem bewegt sich ein Podcast von beispielsweise 20 Minuten letztendlich im Centbereich, wenn Du eines der kostenpflichtigen Paket erwirbst.
Weil Auphonic Dir das Resultat seiner Dienstleistung direkt in Deine Dropbox oder auf den Ftp-Server Deiner Website lädt, sparst Du Dir einen zusätzlichen Arbeitsschritt hin zur abrufbaren Datei auf Deiner Webseite.

Die Frage nach dem Format

Welche Komprimierung Dein Tondokument haben sollte, muss zweimal beantwortet werden. Für die Nachbearbeitung ist vor allem die maximale Qualität entscheidend. Besitzt Du einen schnellen Internetzugang, der eine hohe Uploadrate gewährt, nimm am besten WAV. Das ist ein verlustfreies Format, das dementsprechend hochwertige Ergebnisse verspricht. Solltest Du unterwegs sein oder ein Auge auf die übertragene Anzahl an Megabyte haben, empfiehlt sich eine MP3-Datei mit einer hohen Bitrate von 320 Kilobit. Diese ist deutlich kleiner, besitzt aber weiterhin ein breites Klangsprektrum.
Wie das Format auszusehen hat, welches Dir nachbearbeitet zur Verfügung gestellt wird, ist an etwas andere Bedingungen geknüpft. Du möchtest eine mögliche große Anzahl an Zuhörer erreichen und danach richtet sich auch die Wahl des Dateiformats. MP3 lässt sich zum Beispiel von nahezu jedem Gerät abspielen, das Ton ausgibt und ins Internet kann. Um all jene nicht zu verschrecken, die Deinen Podcast auf dem Smartphone hören und auf ihr Datenvolumen achten, stellt die Bitrate von 128 kbit einen guten Kompromiss dar. Insbesondere für Sprachaufzeichnung ist die damit einhergehende Klangqualität vollkommen ausreichend.

Wo die Wahl des Dateiformats außerdem Rolle spielt und was alternativ zu MP3s zusätzlich zur Auswahl steht, erfährst Du hier im Podcast.

Dein OLAF KAPINSKI

0 Comments

Leave your comment